Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Aldi Nord testet eigenen kassenlosen Store

01.10.2021 - In Rastatt hat Aldi Süd eine Projektentwicklungsgesellschaft gegründet, die sich auf die Expansion in Form komplexer Filialentwicklungen mit Mischnutzung spezialisiert.

Die Zentrale koordiniert dabei die Expansionsbüros, die in den Städten Frankfurt, Offenbach, München, Stuttgart und Köln durch den Discounter aufgebaut wurden. Ziel ist es in den umkämpften Städten bessere Standorte zu realisieren. Den organisatorischen Aufbau kennt man vielleicht schon vom Konkurrenten Lidl, die ebenfalls in wichtigen Metropolregionen eigene Spezialbüros für die Expansion eingerichtet haben. Aldi und Lidl stehen vor einer ähnlichen Schwierigkeit: Immer häufiger werden ihnen von den Kommunen die Funktion als Nahversorger aberkannt, zugunsten von Vollsortimentern.

Aldi Süd versucht Projektentwicklungen für komplizierte Standortlagen zu beschleunigen. Dafür wurde erst im Sommer eine zentrale Anlaufstelle für Investoren, Entwickler und Kommunen geschaffen, so dass ein direkter Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitern der Expansion zu Stande kommen kann. Die Verantwortung für den gesamten Geschäftsbereich trägt Jan Rieman als Director Property Cooperation.

Die von Aldi auf diese Weise entwickelten Objekte werden teilweise in den eigenen
Immobilienbestand übernommen und teilweise auf dem Markt zum Verkauf angeboten. An interessierten Investoren mangelt es momentan für Handelsstandorte mit Lebensmittelhändlern als Hauptmietern nicht. Insgesamt hält Aldi Süd mehr als die Hälfte ihrer Filialstandorte im eigenen Besitz. Die zuletzt veröffentlichte Bilanz der Aldi-Grundstücksgesellschaft gibt Auskunft über 1.275 Standorte, die sich 2019 im Eigentum von Aldi Süd befunden haben. Weitere 180 sind momentan im Bau. Der Wert (Anschaffungskosten) steht bei 5,7 Mrd. Euro. Für Aldi Nord existieren keine vergleichbaren Zahlen. Der Immobilienbesitz des Konkurrenten Lidl wird in den Bilanzen für Deutschland mit 7,3 Mrd. Euro angegeben.