Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Erweiterungen können an 1200-qm-Grenze scheitern

13.08.2021 - Das Bundesverwaltungsgericht hat sich gegen einen baurechtlichen Erweiterungsantrag eines Händlers entschieden.

Es handelte sich um ein 860 m² großes Geschäft, das in einem Industriegebiet
gelegen ist und auf eine Verkaufsfläche von 1.202 m² mit einer Geschossfläche von ca. 1.500 m² vor hatte zu erweitern. Nach Informationen der Lebensmittelzeitung soll es sich um einen Aldi Süd gehandelt haben, was der Discounter jedoch nicht bestätigen wollte.

Kern der Verhandlung war die Frage, welche Argumente die Vermutungsregel des Paragrafen 11 Absatz 3 Baunutzungsverordnung widerlegen. Nach Meinung des Gerichts waren die Argumente des Discounters nicht ausreichend. Die Vorschrift beinhaltet, dass sich Einzelhandelsbetriebe mit einer Geschossfläche von mehr als 1.200 m² nicht nur unwesentlich auf die städtebauliche Entwicklung und Ordnung auswirken. Objekte dieser Größenordnung sind deswegen nur in Kerngebieten oder in für sie festgesetzte Sondergebiete vorgesehen.

Rut Herten-Koch, Partnerin in der Kanzlei Luther, kommentiert das Urteil: „Das BVerwG zeigt hier die hohen Anforderungen zur Widerlegung dieser gesetzlichen Vermutung auf. Insbesondere genügt es demnach nicht, dass das Baugrundstück in einem zentralen Versorgungsbereich gelegen ist und der geplante Einzelhandelsbetrieb dem zugewiesenen Versorgungsauftrag des zentralen Versorgungsbereichs dient“. Zwar stellt die Lage in einem zentralen Versorgungsbereich durchaus einen gewichtigen Anhaltspunkt für die Abweichung von der Regel dar, genügt hat es dem BVerwG jedoch nicht: „Es kommt immer auf das Gesamtbild des Betriebes und der städtebaulichen Verhältnisse an. Hier sind die Antragsteller gefordert, die Atypik so detailliert und sachlich unterfüttert wie möglich darzulegen.