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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Eine Art Action unter den Brillenfilialisten

Der belgische Private-Equity-Investor Vendis Capital, der Vorbesitzer von eyes and more, verkaufte das Unternehmen an den niederländischen Wettbewerber Hans Anders, der zum britischen Finanzinvestor 3i gehört, die auch an Action beteiligt sind.

So ist es nicht verwunderlich, dass, wie bereits bei Action, auch der Brillenfilialist ordentlich in Deutschland expandieren möchte. Im letzten Jahr wuchs das Filialnetz um gerade einmal zwölf Läden. Nun soll das Wachstumstempo drei- bis viermal so hoch ausfallen.

Der Brillenhändler eyes and more wurde vor 14 Jahren gegründet. Es dauerte bis 2010, bis Vendis Capital die Mehrheit übernahm. Zu diesem Zeitpunkt wurden in Deutschland 39 Franchise-Stores betrieben. Bis Ende 2018 wurde das deutsche Filialnetz auf rund 120 Stores erweitert. Außerdem wurden die deutschen Franchisefilialen zurückgekauft. Mit den neuen Eigentümern um 3i und Hans Anders soll seit dem 1. Januar 2019 das Expansionstempo noch einmal deutlich angezogen werden. Das Ziel ist über die nächsten beiden Jahre jeweils 40 Filialen zu eröffnen. Das Ziel ist bis Ende 2020 über 200 Geschäfte allein in Deutschland zu betreiben, so äußert sich zumindest Bart van den Nieuwenhofen, Vorstandsvorsitzender der Hans-Anders-Gruppe, im Gespräch gegenüber der Immobilien Zeitung. Eyes and more expandiert auch in Belgien und Österreich, sowie im niederländischen Heimatmarkt.

Bei der Hans-Anders-Gruppe ist man der Ansicht, dass mometan ein gutes Klima für Expansion herrscht. Das liegt vor allem am Markt für Einzelhandelsimmobilien. Im Moment sind viele Standorte verfügbar und damit besteht eine gute Gelegenheit für den Abschluss attraktiver Mietverträge. Jedoch scheinen Vermieter eyes and more noch zu selten auf dem Schirm zu haben. Angestrebt werden Verträge mit einer Mietvertragslaufzeit von fünf Jahren mit einer Option für fünf weitere Jahre.

Es kommen Standorte in deutschen Städten ab 40.000 Einwohner in Frage. In den kleineren Städten sollten es frequenzstarke 1a-Lagen sein, in größeren ist auch 1b oder dritte Reihe in Ordnung. Da eyes and more vor allem Wert auf das Thema Lifestyle legt, ist die Nachbarschaft von Modehändlern gern gesehen. In kleineren Städten wird eine Verkaufsfläche von 100 bis 120 Quadratmetern angepeilt. Bei überregionaler Kundschaft sind es 120 bis 150 Quadratmeter. Eine durchgängige Fensterfront mit mindestens sieben Metern ist Pflicht, da gute Sichtbarkeit das wichtigste Kriterium für einen Standort ist. Auch wenn bundesweit nach neuen Standorten gesucht wird, sind vor allem solche im Süden und in der Mitte der Republik am stärksten nachgefragt.