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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Ein neues Konzept: Tegut Quartier

01.04.2021 - Der Pilot des neuen Tegut-Konzepts, „Tegut Quartier“, hat jüngst in Fulda seine Türen eröffnet.

Es handelt sich nach eigener Angabe des Geschäftsführers des neuen Marktes, um eine Mischung aus Convenience-Store und Nahversorger. Auf der kleinen Fläche wird der Schwerpunkt auf Bio und Vegan gelegt, vor allem soll aber bei Preis und Sortiment eine gute Balance gefunden werden.

Das Format setzt vor allem auf den spontanen Kunden. Es soll entsprechend in Fußgängerzonen, Verkehrsknotenpunkten, in Büro- und Wohnvierteln und an Gastromeilen platziert werden. Die Städte, die Tegut dabei im Auge hat, sind erst einmal Frankfurt, Stuttgart und München, wohin die Migros-Tochter ohnehin bereits am expandieren ist. Überhaupt ist es ein Format, dass sich besonders gut dazu eignet die Expansion zu befeuern.

Verlockend an dem ganzen sind aus Sicht von Tegut die geringen Investitionskosten. Gerade einmal 1 Mio. Euro hat der Standort gekostet, bereits im ersten Jahr wird jedoch mit 2 Mio. Euro Umsatz gerechnet. Die Preise sollen dieselben sein wie im Tegut-Supermarkt. Momentan sind die Mietpreise
zwar tendenziell wegen Corona-bedingten Schließungen eher niedriger, jedoch wird sich diese Lage sicherlich irgendwann wieder erholen. Ob dann immer noch dieselben Preise wie im Supermarkt gehalten werden können, wird sich jedoch erst in der Zukunft zeigen können.

Tegut möchte scheinbar ordentlich am Convenience-Trend mitmischen. Es ist innerhalb des letzten halben Jahres bereits das zweite neue Konzept, das realisiert wurde. Die beiden Formate sind jedoch deutlich voneinander abgegrenzt. Das erste, Teo, ist ein unbemanntes und automatisiertes Format
mit SB-Ware. Von der Fläche her größer ist das Tegut Quartier. Der Schwerpunkt liegt hier auf Bedienung, Eigenproduktion und Frische.

Das Sortiment ist vor allem an frische, bio und vegan orientiert. Zu Beginn wird der Kunde gleich von einer heißen Theke begrüßt, wo Backwaren und Fleischkäse frisch zubereitet wird. Eine Frühschicht von rund 20 Mitarbeitern schneidet Obst und Salat, presst Säfte, Smoothies und sonstige Produkte
für die Convenience-Theke. Daneben befindet sich ein breiter Backshop. Es wird sogar direkt im Markt ein Mittagsgericht gekocht, das täglich rotiert, sich jedoch wöchentlich wiederholt. Freitags gibt es beispielsweise asiatische Bratnudelpfanne. Zum Verzehr steht für die Kunden eine kleine Stehbar bereit.

Dieser ganze Convenience-Teil umfasst etwa die erste Hälfte des Ladens. Der Rest entspricht dem Sortiment eines klassischen Nahversorgers: Gemüse, Molkereiprodukte, Fleisch, Wurst, Käse, Süßwaren, alkoholfreie und alkoholische Getränke. Besonders auffallend ist die hohe Dichte an veganen Fleisch- und Wurstalternativen. Generell ist auch der Bio-Anteil umfassend. So sind zum
Beispiel der komplette Bereich für Brotaufstriche, Obst und Gemüse in der entsprechenden Qualität.

Erwähnenswert ist eine technische Spielerei. Kunden sollen mit einer App in der Lage sein, Produkte zu einem Einkauf mit ihrem Smartphone zu scannen, so dass anschließend der so erstellte digitale Warenkorb an der Self-Checkout-Kasse bezahlt werden kann. Inwiefern es in der Zukunft möglich sein würde den kompletten Bezahl-Prozess über die App abzuwickeln, wird sich erst noch zeigen müssen. Der Plan dafür sei jedoch bereits festgelegt worden und es wird an einer Lösung bei Tegut gearbeitet.