Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Discounter mit immer größerem Sortiment

Innerhalb eines Jahres zählte Preiszeiger bei Lidl eine Steigerung der Einzelartikel ohne Produktvarianten um rund 150 Posten.

Insgesamt umfasst das Sortiment damit 2.171 Artikel und liegt damit, wie generell von den Neckarsulmern angestrebt, vor der Konkurrenz von Aldi Süd und Nord. Allerdings haben diese ihr Sortiment ebenfalls deutlich ausgebaut.

Die Vollsortimenter schauen diesen Sortimentserweiterung mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Die zuletzt deutlich besseren Wachstumsraten konnten zwar die Supermärkte, vor allem bei Rewe und Edeka, vorweisen, doch könnte sich das bald ändern. Das umfangreichere Angebot der Discounter zielt auf eine bestimmte Klasse von Kunden, die einerseits One-Stop-Shopping schätzt, gleichzeitig jedoch bei den Discountern kein ausreichend diversifiziertes Angebot vorgefunden hatte. Diese werden nun stärker angesprochen.

Andererseits führt ein größeres Sortiment auch zu größerer Komplexität. Formate als klassische Discounter wahrgenommen. Sogar Aldi und Lidl bieten mittlerweile inklusive aller Produktvarianten über 4.000 Artikel im Standardsortiment an. Das umfassendste Sortiment führt Netto, wo Preiszeiger insgesamt 5.770 Artikel zählt. Damit entfernen sich die Discounter immer mehr von ihrer Urform. Dass auch noch das Aktionsgeschäft immer weiter ausgebaut wird, führt dazu, dass die Kunden das Sortiment noch breiter wahrnehmen als es grundsätzlich ist. Lidl, Netto und Penny nutzen diese Art der Differenzierung und Werbung am meisten. Penny führt mit insgesamt rund 130 erfassten Aktionsartikel diese Riege an. Die Discount-Tochter von Rewe versteht sich darauf, vor allem Artikel zu finden, die keinen direkten Vergleich mit Produkten von Aldi oder Lidl zulassen.

Die Vollsortimenter sehen in dem größeren Aufwand, der mit einem umfassenderen Sortiment verbunden ist, die Kostenvorteile im Discount schwinden. Tatsächlich hat die Personalkostenquote von Aldi, wie wir erst kürzlich berichteten, einen neuen Höchstwert erreicht. Mit 8,5 bis 9 Prozent erreicht diese einen Stand der noch vor wenigen Jahren undenkbar hoch gewesen wäre. Einzig Norma scheint den Tugenden des Discounts treu zu bleiben. Zwar wächst auch hier das Angebot, jedoch ist es das übersichtlichste unter allen Discountern.