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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Deutliche Verteuerung bei LEH-Märkten

15.07.2021 - Die Maklerfirma CBRE weist in ihrem Marktbericht darauf hin, dass in den letzten 12 Monaten die Preise für Lebensmittelmärkte deutlich gestiegen sind.

Die Spitzenrenditen lagen Ende Juni 2021 bei 3,9 Prozent. Das ist noch einmal niedriger als im Jahr zuvor, als es noch 5,2 Prozent waren. Um sich einmal klarzumachen, was das eigentlich bedeutet: Ein langfristig vermieteter Supermarkt ist innerhalb der letzten zwölf Monate um rund sechs Jahresmieten im Preis gestiegen.

Während den Lockdown-Phasen waren die Lebensmittelmärkte durchgehend geöffnet und die gesamte Branche konnte gute Umsätze realisieren. Der übrige Einzelhandel musste hingegen in vielen Fällen schließen. Das hat Lebensmittelmärkte in Vergleich zu anderen Anlageobjekten zusätzlich attraktiv gemacht. Bei CBRE wird davon ausgegangen, dass künftige vergleichbare Ereignisse ähnliche Effekte auf die Preise haben würden. Zusätzlich dazu meint der Vorstand des Supermarkt-Investors GRR, Martin Führlein, dass neue Investoren in den Markt drängen, die wegen drohender Negativzinsen auch mit geringer Rendite zufrieden währen.

Laut Colliers International betrug das Transaktionsvolumen mit Handelsimmobilien im ersten Halbjahr 2021 2,7 Mrd. Euro, bei insgesamt 104 Transaktionen. Im Vergleich dazu waren es im ersten Halbjahr 2020 noch 6,5 Mrd. Euro, bei insgesamt 135 Transaktionen. Der gesamte Geldumsatz im Gewerbeimmobilienmarkt beträgt für Einzelhandelsimmobilien 12 Prozent. Im Vergleich dazu entfallen 48 Prozent auf Büros und auf Lager- und Logistikimmobilien 19 Prozent. CBRE kommt auf ein Transaktionsvolumen für das erste Halbjahr 2021 von rund 3,55 Mrd. Euro, bei insgesamt 264 Transaktionen (im ersten Halbjahr 2020: 6,9 Mrd. Euro, bei insgesamt 311 Transaktionen) und der Mitbewerber Savills ermittelt ein Transaktionsvolumen von 3,28 Mrd. Euro. Bei Savills wird vom schwächsten ersten Halbjahr seit 2009 gesprochen. Als Hauptgrund für den geringen Umsatz wird vor allem das Ausbleiben großer Portfolio-Deals genannt.