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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
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FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

AWG will wieder größer werden

26.08.2021 - Der Modefilialist AWG geriet nicht erst durch die Umsatzausfälle im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie in Schieflage.

Bereits Anfang 2019 meldete die Allgemeine Warenvertriebs GmbH
Planinsolvenz in Eigenverantwortung an. In diesem Zusammenhang wurden 47 von fast 300 Filialen geschlossen und 300 Arbeitsplätze abgebaut. Im Juli desselben Jahres sollte jedoch wieder auf Expansion umgeschaltet werden. Für 2020 waren bereits acht neue Standorte in Planung.

Als Michael Hövelmann von der Führung der Berliner Kaufhof-Filiale am Alexanderplatz in die Geschäftsführung von AWG im Februar 2020 wechselte, blieben ihm nur wenige Wochen, bis die Läden geschlossen werden mussten. Aus dem Nichts musste ein ordentliches Krisenmanagement her. Es hätte jedoch auch schlimmer kommen können. Am Ende des Jahres waren die Zahlen zwar rot, jedoch nur im mittleren Millionenbereich.

Laut Hövelmann sei auch das Verhältnis zu den rund 150 Vermietern von AWG weitestgehend intakt geblieben. Zwar wären noch einige Kleinigkeiten zu klären, Grund für ein Sonderkündigungsrecht habe es jedoch kein einziges Mal gegeben. Zwar stehen noch Nachzahlungen von gestundeten Mieten aus, doch seien diese laut Hövelmann überschaubar. AWG möchte ein gutes Verhältnis zu seinen Vermietern bewahren, nicht zuletzt wegen erneut aufflammenden Expansionswünschen.

AWG konnte 2020 trotz des Pandemie-Chaos vier Neueröffnungen verbuchen. Auch im laufenden Jahr kamen noch einmal vier hinzu. Momentan zählt das Filialnetz 247 Filialen. Auch für kommendes Jahr sind ähnliche Wachstumsraten vorgesehen. AWG sucht Standorte, die zwischen 800 und 1.100 m² Verkaufsfläche plus 100 m² Nebenfläche bieten. Zusätzliches Wachstum soll vor allem an den Rändern des bisherigen Filialnetzes geschaffen werden.

Der Expansionsradius reicht im Moment vom südlichen NRW und dem Süden Niedersachsens über Sachsen-Anhalt und Berlin/Brandenburg bis ins Saarland, nach Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern. Optimal sind Städte und Stadtteile ab 10.000 Einwohnern mit Nachbarn aus dem Lebensmitteleinzelhandel sowie Drogisten oder Schuhgeschäfte.