Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Alibaba dominiert den Cross-Border- Markt mit China

Für deutsche Händler und Hersteller, die in Zukunft weiterhin oder neuerdings in China online verkaufen wollen, wird wohl kaum noch ein Weg an Alibaba vorbeiführen.

Während der chinesische Online-Reise mit seiner Plattform Tmall Global bereits über eine starke Stellung im grenzüberschreitenden Online-Handel verfügte, ist ihm nach der Übernahme des Konkurrenten Kaola die hegemoniale Macht sicher. Die Übernahme kostete Alibaba rund 2 Mrd. US-Dollar. Vereint mit Kaola kommt der Konzern nun auf einem Marktanteil im Cross-Border-Geschäft von mehr als 50 Prozent. Neben der Übernahme ist Alibaba außerdem an einem Konkurrenten, der Plattform Xiaohongshu beteiligt. In der Vergangenheit wurde auch Amazon Interesse an Kaola nachgesagt. Im chinesischen Cross-Border-Geschäft ist der Online-Riese aus den USA mit einem Marktanteil von wenigen Prozent tendenziell irrelevant.

Es mehren sich die Sorgen bei mehreren Anbietern nach der Meldung der Übernahme. Kaola soll zwar weiterhin als eigenständige Plattform weiterbetrieben werden, jedoch verliert die bisherige Nummer eins mit der Übernahme ihre Unabhängigkeit. Einer der Gründe für den Aufschwung von Kaola waren die, im Vergleich zu konurrierenden Plattformen, guten Konditionen für Anbieter und Lieferanten. Ob diese Praxis unangerührt bleibt, steht jedoch noch in den Sternen. Aufgrund der starken Marktposition von Alibaba befürchten einige Lieferanten mehr Druck bei Preisen und Konditionen ausgesetzt zu werden. Inwiefern Kaola und Tmall Global insgesamt fusioniert werden ist noch nicht klar.

Da Kaola den größten Teil seines Umsatzes mit dem eigenen Handelsgeschäft generierte, steht die Spekulation im Raum, dass Tmall von dem internationalen Netzwerk von Kaola profitieren möchte um das eigene Handelsgeschäft zu erweitern. Dabei würden sich automatisch Einkaufsvorteile ergeben, da erheblich größere Mengen abgenommen werden könnten, was den Stückpreis weiter drücken würde.

Auch für chinesisch Endkunden könnten Konsequenzen spürbar werden. Besonders Babynahrung, Beautyprodukte und Lebensmittel werden von der waschsenden chinesischen Mittelschicht gerne und viel aus dem Ausland gekauft. Kaola galt in der Vergangenheit als besonders attraktiver Anbieter für diese Produktgruppen,nicht zuletzt dank besonders attraktiven Preisen. Da der Konkurrenzdruck durch die Fusion der zwei Größten Akteuere deutlich abgenommen hat, könnte sich das durch steigende Preise für den chinesischen Endkunden auswirken.