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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Aldi mit neuen Sonderangeboten

06.03.2019 - Was auf den ersten Blick nur nach zwei weiteren Sonderangeboten aussieht, könnte den Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel nachhaltig prägen.

Aldi verkauft seit Kurzem die 1,25-Liter-Flasche Coca-Cola aus dem Dauersortiment für 79 statt 99 Cent und das 250 Gramm-Päckchen Kerrygold-Butter für 1,69 statt für 2,39 Euro. Der Grund warum wir das für erwähnenswert erachten, besteht darin, dass Aldi damit fundamental seine Preisstrategie ändert.

Die bisherige Strategie von Aldi bestand darin auf Dauerniedrigpreise zu setzen. Natürlich gab es bisher bei Aldi ebenfalls Sonderpreise, doch nie für Markenartikel, die dauerhaft im Sortiment waren. Dadurch sollte das Narrativ zementiert werden, dass kein Zweifel daran aufkommen kann, dass der Normalpreis bereits extrem günstig ist. Jedoch kam dieser „Niedrigpreis“ in letzter Zeit immer heftiger unter Druck durch Sonderangebote der Konkurrenz. Egal ob Lidl, Rewe oder Edeka, alle unterboten im Zuge von zeitlich begrenzten Aktionen den Regalpreis von Aldi und stellten damit die vermeintliche Untergrenze in Frage. Bisher hat Aldi nur Obst und Gemüse sowie Eigenmarken-Artikel zu Sonderpreisen angeboten. Jetzt kündigte jedoch Aldi Süd an, dass jede Woche ausgewählte Markenartikel aus dem Standardsortiment zu einem günstigeren Angebotspreis erhältlich sein werden.

Man könnte sich jetzt einfach entspannt zurücklehnen und das alte Credo rezitieren, nachdem Wettbewerb immer gut für den Kunden ist, jedoch könnte sich das diesmal als zu kurz gedacht herausstellen. Zwar ist es möglich, dass der deutsche Lebensmitteleinzelhandel eine nie vorher gesehene Menge an Sonderangeboten aufbieten wird, was erst einmal attraktiv für die Kunden klingt. Doch stellte der bisherige Aldi-Niedrigpreis, auf den man sich stets verlassen konnte, eine Art untere Grenze für das Preisniveau eines Artikels dar. Wenn die Preiskämpfe unter den verschiedenen Discountern und Supermärkten zu mehr Sonderangeboten führen, dann sorgt das gleichermaßen dafür, dass diese Untergrenze aufgeweicht wird. Damit würden sich alle Händler die Möglichkeit schaffen, bei allen nicht im Sonderangebot gelisteten Artikel die Preise leicht zu erhöhen. Für den Kunden könnte das am Ende bedeuten, dass er draufzahlt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Ausgaben wegen erhöhter Preise aller anderer Artikel höher liegen, als die Ersparnisse durch Sonderangebote.

Ob und wie genau sich das Preisniveau verändern wird, weiß jedoch noch niemand vorherzusagen. Abwarten und genaues Beobachten sind da die einzige Möglichkeit Klarheit zu schaffen.