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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Aldi eröffnet in Bahnhof

05.02.2019 - Aldi Süd versucht die Chancen für ein kleinflächiges Convenience-Format in der Schweiz einzuschätzen.

Seit dem 21. Dezember letzten Jahres wird in einer Bahnhofspassage in Lausanne die erste Kompaktfiliale des Discounters betrieben. Während die herkömmlichen Schweizer Aldi-Filialen rund 1.000 Quadratmeter umfassen, steht der Kleinfiliale mit 240 Quadratmetern nur ein Viertel davon zur Verfügung. Zwar werden vereinzelt in Innenstädten und Einkaufspassagen bereits Kleinformate mit Flächen um die 500 Quadratmetern betrieben, dennoch stellt das Miniformat in Lausanne ein Novum dar.

Je nachdem wie gut die Filiale funktioniert, kann sich Landesgeschäftsführer Timo Schuster weitere solche Standorte in Zukunft vorstellen. Denn: „Die zentrale Lage, die hohen zu erwartenden Kundenfrequenzen und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sind für uns immer wichtiger werdende Indikatoren für die Standortwahl.“

Die Entwicklungen in der Schweiz kongruieren auch mit den Bestrebungen im Heimatmarkt. In Frankfurt eröffnete Aldi beispielsweise eine Filiale mit nur 500 Quadratmetern auf denen 1.200 Artikel Platz finden. Wenn es um Kundennähe in Großstädten geht, ist Aldi kompromissbereit. Deswegen kann es gut sein, dass das Experiment in Lausanne Schule machen wird und weitere Bahnhofsfilialen folgen werden.

Bei dem Sortiment muss jedoch in der Bahnhofsfiliale gekürzt werden. Es finden von den für Aldi Suisse üblichen 1.500 Artikeln nur rund 1.000 den Weg ins Regal. Jedoch wurde nur die Auswahl optimiert und alle Warengruppen sind vertreten. Der Schwerpunkt liegt auf Produkten des täglichen Bedarfs. Eines der Hauptkriterien für die Auswahl ist die Umschlaghäufigkeit der Produkte. Das passt zur Zielgruppe, die vor allem Reisende und Pendler umfasst. Es geht um das schnelle Einkaufen auf dem Weg ins Büro, beim Umsteigen, oder für den Heimweg. Die Frequenz ist dank der Bahnhofslage enorm: Der Bahnhof in Lausanne wird täglich von 135.000 Personen passiert. Laut Angaben von Aldi passieren die eigene Filiale täglich 20.000 Pendler. Deswegen wird bei der Zusammenstellung des Sortiments auch ein Schwerpunkt auf Produkte für die Verpflegung zwischendurch gelegt. Es wird ein breites Angebot an Obst und Gemüse bereitgestellt, sowie eine beachtliche Auswahl an verschiedenen Getränken. Darüber hinaus werden in der „Coolbox“ kleine Mahlzeiten wie verzehrfertige Salate, Sushi und Sandwiches angeboten. Frische Backwaren runden das Angebot ab.

Trotz der Bahnhofslage möchte sich Aldi bei der Preisstellung treu bleiben. Damit ist der Preisunterschied zu Wettbewerbern am Bahnhof gewaltig, was diese erheblich unter Druck setzen wird. Die Öffnungszeiten werden den anderen Anbietern am Bahnhof angepasst. Das bedeutet: Geöffnet an sieben Tagen in der Woche von 5.30 Uhr bis Mitternacht. Aus den verlängerten Öffnungszeiten und der enorm hohen Kundenfrequenz ergibt sich ein für den Discounter ungewöhnlich hoher Personalaufwand. Das Team umfasst insgesamt 21 Mitarbeiter. Scheinbar kommen nicht nur Pendler, sondern auch Anwohner aus der unmittelbaren Nähe zum Einkauf. Mit den ersten Verkaufswochen ist man bei Aldi sehr zufrieden.